Schwieberdinger Handballdamen krönen eine starke Saison mit dem vorzeitigen Aufstieg in die Württembergliga
Die Ausgangsituation vor dem Heimspiel gegen die bis dato Viertplatzierte HG Steinheim-Kleinbottwar war klar. Der TSV musste aus den verbleibenden zwei Spielen noch zwei Punkte holen um den Direktaufstieg in die Württembergliga zu schaffen. Dass gleich der erste »Matchball« in relativ souveräner Art und Weise verwandelt wurde, zeigt wie sich die Mannschaft in dieser Saison entwickelt hat. Nach 60 Spielminuten bejubelten Fans, Spielerinnen und Trainerstab den 26:23 Heimerfolg, der vor allem auf Grund einer überragenden 1. Spielhälfte, am Ende den verdienten Aufstieg in die Württembergliga bedeutete.
Vor allem der Abwehrformation des TSV war es in der ersten Halbzeit zu verdanken, dass rasch ein Vorsprung herausgespielt werden konnte. Die Gäste taten sich mit der offensiven Abwehr sehr schwer, und produzierten einen technischen Fehler nach dem anderen. So konnte der TSV den Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 14:6 Tore ausbauen.
Am vergangenen Donnerstag haben sich die Damen des TSV Schwieberdingen zum zweiten Mal in Folge für das Bezirkspokalfinale »Final4« qualifiziert. Das Spiel gegen die Bezirksklassenmannschaft der HSG Neckar war zwar spielerisch keine Offenbarung, das Endergebnis von 36:20 Toren spricht dennoch für sich. In der Runde der letzten 4 treffen die Schwieberdingerinnen auf Ligakonkurrent HG Steinheim-Kleinbottwar und die SG Bottwartal (Bezirksliga). Der vierte Teilnehmer wird im Spiel zwischen dem TV Großbottwar 2 und der SV LB-Ossweil, am kommenden Wochenende ermittelt.
Souveräner Abschluss der Vorrunde
Für das Nachholspiel gegen die Damen des TV Oeffingen hatte sich das Team von Trainer Stefan Hirschmann fest vorgenommen, die bis dahin schon äußerst erfolgreich verlaufene Hinrunde mit einem Auswärtserfolg abzuschließen. Der TV Oeffingen erkämpfte sich aus den letzten 3 Begegnungen 5 Punkte, für den TSV also Grund genug das Spiel gegen den Tabellenachten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dass die schwiebis am Ende einen deutlichen 14:33 Auswärtserfolg feiern durften, war der verdiente Lohn einer von Anfang an konzentriert geführten Partie.